ABTEILUNGEN

STADT

Die Freiwillige Feuerwehr Hechingen Abteilung Stadt ist eine der drei Stützpunktfeuerwehren im Zollernalbkreis. Sie ist zuständig für den Brandschutz im gesamten Stadtgebiet und steht ebenso für überortliche Hilfen im Landkreis zur Verfügung. Die Abteilung verfügt über zwei Löschzüge, einem Rüstzug sowie ein Gefahrgut-/Strahlenschutzzug. Im Jahr rückt die Abteilung Stadt zu zirka 120 Einsätzen aus. Dies bedeutet, dass die Abteilung Stadt ungefähr jeden dritten Tag zu einem Einsatz ausrückt. 

Das heutige Erscheinungsbild der Freiwilligen Feuerwehr Hechingen, wird geprägt durch den kontinuierlichen Ausbau der Gerätschaften, hin zu einer leistungsstarken Feuerwehr. So steht zum einen die Ausbildung im Vordergrund, zum anderen werden alle Beschaffungen nach dem neuesten Stand der Technik recherchiert und ausgerichtet. Umfangreiche Planungen und intensive Eigenleistungen machten schließlich den Anbau des neuen Gerätehauses möglich. Drei weitere Fahrzeugboxen, eine neue zentrale Atemschutzwerkstatt, Räume für Chemikalienschutzanzüge und ein Jugenfeuerwehrraum legten den Grundstock für eine erforlgreiche Weiterentwicklung.

BECHTOLDS-
WEILER

Die Freiwillige Feuerwehr Bechtoldsweiler wurde laut Protokollbuch am 01. März 1909 gegründet. Das aber schon Mitte des 19. Jahrhunderts eine Feuerwehr existiert haben muss, zeugt eine Feuerwehrspritze aus dem Jahr 1856. Im Jahre 1926 wurde von der Freiwilligen Feuerwehr noch Theater gespielt, was die Kameradschaft fördern sollte. Die Anzahl der Feuerwehrmänner betrug 45 Kameraden, wobei 1932 viele der Kameraden als Ordnungsmänner bestimmt wurden. 1978 wurde von den Kameraden das Gerätehaus neu renoviert und hergerichtet.

BEUREN

Als letzte Freiwillige Feuerwehr des Kreises Hechingen wurde die Abteilung Beuren am 06. Juli 1933 gegründet. Das erste Löschgerät war eine Handdruckspritze. Sie wurde durch eine Menschenkette mit Wassereimern gefüllt. Der Feuerwehrschuppen war im Unterdorf im alten Rathaus untergebracht. Nach der Fertigstellung des neu errichteten Dorfgemeinschaftshaus 1997 fand die Abteilung dort ihr neues Zuhause, die bald darauf eine neue Herausforderungen meistern musste: Am 17. August 2001 erhielt die Feuerwehr Beuren ein neues TSF-W.

Seit dem Jahr 2008 wird in der Abteilung Beuren sehr aktiv Nachwuchsförderung betrieben. Aufgrund der relativ großen Altersspanne der Kinder und Jugendlichen müssen hierbei verschiedene Interessen angesprochen werden. In der "Fahrrad-Feuerwehr" sind derzeit ca. 15 Kinder und Jugendliche, im Alter von 5-15 Jahren, aktiv. In Aktions- und Spielenachmittagen, Zeltlagern und auch z.B. Besuchen bei der Flughafenfeuerwehr Stuttgart soll der Nachwuchs an das Thema Feuerwehr herangeführt werden.

BOLL

Am 15. Oktober 1923 wurde die Freiwillige Feuerwehr Boll gegründet, ihr damaliger Kommandant war Johann Hoch. Das Feuerwehr-wesen im Ortsteil Boll läßt sich jedoch aufgrund der vorhanden Rottenfahne aus dem Jahre 1811 wieter zurückverolgen. 1954 wurden wieder regelmäßige Aufzeichnungen unter dem neuen Kommandanten geführt und 1961 konnte die damals selbständige Gemeinde Boll einen TS-A 6 beschaffen. Ebenso wurde im September desselben Jahres ein Feuerwehrfest gefeiert. Vom Erlös dieser Veranstaltung wurde von der Wehr in Eigenleistung eine 3- teilige Schiebeleiter gekauft. Am 06. April wude das Feuerwehrhaus in der Eichgasse bezogen. Nach größeren Umbaumaßnahmen wurden 1997 Umkleide und Aufenthaultsräume eingeweiht. 2012 erfolgte im Zuge der Beschaffung des TSF-W die Erweiterung der Garagen.

Geführt wird die Abteilung Boll seit dem 19. Januar 2019 von Abteilungskommandant Christian Steinhilber und seinen beiden Stellvertretern Thorsten Killmaier und Christoph Heinzelmann. 

Der Abteilungsausschuss besteht seit 2020 aus folgenden Personen: Schriftführer Markus Beck, den stellvertretenden Kommandanten Christoph Heinzelmann und Thorsten Killmaier, Kassier Christian Mahlenbrey und Lukas Steinhilber.

In der Einsatzabteilung befinden sich zum 1.1.2020,
28 Aktive Einsatzkräfte.
Folgende Qualifikationen sind vorhanden:

  • 2 Zugführer
  • 8 Gruppenführer
  • 15 Atemschutzgeräteträger
  • 12 Maschinisten

Das Gerätehaus befindet sich in der Eichgasse und ist in zwei Stockwerke aufgeteilt. Im Erdgeschoss befindet sich das Feuerwehrgerätehaus und im 1. Obergeschoss sind die Jugendgruppe und der Narrenverein untergebracht.

Der Feuerwehr stehen auf ca. 135m² zwei Fahrzeugboxen, ein Umkleideraum, zwei Sanitärraume und ein Schulungs- und Aufenthaltsraum zur Verfügung.

Seit Herbst 2009 kann die Feuerwehrabteilung Boll noch auf einen Geräteschuppen neben dem Feuerwehrhaus zurückgreifen. Im Jahr 2012 konnte eine Verlängerung der beiden Fahrzeugboxen und ein Anbau für die historische Handdruckspritze, Dank der hohen Eigenleistung durch die Abteilung Boll, errichtet werden.

SCHLATT

Nach langer Vorbereitung und vieler Mühe von Kreisbrandmeister Schmid und Bürgermeister Schuler gelang am 21. Januar 1933 die Gründung der Freiwilligen Feuerwehr in Schlatt. 40 pflichtbewusste junge Leute haben sich an diesem Tag im Rathaus zusammengefunden zur Wahl des Hauptmanns, Mannschaftsführer, Hornisten, Kassier und Schriftführer. Es wurden sämtliche Wahlen ausgeführt und einstimmig angenommen. Im Jahre 1971 war die erste großangelegte Jahreshauptübung mit der Freiwilligen Feuerwehr Hechingen. Dabei wurden Schlauchleitungen über eine Wegstrecke von 600 Meter bei einem Höhenunterschied von 65 Meter verlegt. Der Ablauf der Übung ließ sowohl eine gute Vorplanung des Kommandanten und es Bürgermeisters sowie den Eifer und die Geschlossenheit der Feuerwehrmänner erkennen. angenommen wurde ein Brand in der Friedhofskapelle, der durch Blitzschlag ausgelöst wurde.

Die Abteilung im Jubiläumsjahr 2008

Hier seht ihr das letzte Gruppenfoto vom Fototermin mit unserer fast kompletten Mannschaft:

3. Reihe: Markus Löffler, Gustav Killmayer, Karl Haug, Martin Schuler, Thomas Abberger, Anton Bulach, Ottmar Zanger

2. Reihe: Ortsvorsteher Jürgen Schuler, Oliver Olenczyn, Jakob Hofman, Norbert Pflumm, Erwin Ketterer, Dionys Zanger, Werner Braun, Franco Colella, Hans Schuler, Bernd Olenczyn

1. Reihe: Fabian Nägele, Helmut Haug, Jürgen Haug, Markus Hausch, Markus Gulde, Armin Heckhoff

Bei unserer letzten großen Übung konnten wir in dem Gebäude der Firma Schauwecker diese abhalten, dafür auch noch einmal herzlichen Dank. Da natürlich nicht mit Wasser in einem Übungsobjekt hantiert werden kann, wurde die Übung speziell auf die Atemschutzgeräteträger ausgerichtet. Mit spezeillen Übungsmasken, konnten die A-Träger sogut wie nichts sehen, was bei einem Ernstfall durch die Rauchentwiklung ebenfalls so ist. Spezielle Taktiken zum durchsuchen von großen Hallen mit vielen Hindernissen, konnte so geübt werden.

Nach der Übung haben wir dann auch die Feuerwehrfrauen und die Altersabteilung zu einem Kameradschaftsabend eingeladen. Für den Hunger gabs Grillvariationen aller Art und von den Frauen ein toll zubereitetes Salat Buffet. Mit einem Bildervortrag mit Bildern der letzten Jahren wurde das Rahmenprogramm gestaltet. Bis spät in die Nacht hockten wir gemütlich am Feuer zusammen.

Wir starteten zu unserem Tagesausflug nach Stuttgart. Das gewohnt gute Feuerwehrfrühstück mit Fleischkäsweckle und Butterbrezeln gabs bereits auf dem Parkplatz des Fernsehturms Stuttgart.

Dann gings weiter ins neuen Mercedes-Benz Museum. Mit Ohrstöpsel, konnte jeder sein individuelles Programm zusammenstellen und anschauen was ihn intressierte. Im Aufzug begann bereits die Zeitreise durch die 120-jährige Geschichte von Mercedes-Benz, die gleichzeitig auch der Beginn der Geschichte des Automobils ist. Auf dem Weg nach unten durchwanderten wir alle Stadien von den Anfängen des Automobilbaus bis zu den futuristischen Forschungsszenarien der Entwickler.

Anschließend ging es mit dem Bus rauf auf den Württemberg wo die Grabkapelle in Rotenberg mit einer Führung besichtigt wurde. Der Abstieg vom Berg ging zu Fuß runter direkt in die Weinstube Löwen in Uhbach. Nach einen super Essen gemütlichen beisammensein und einem Eintrag ins Gästebuch traten wir wieder die Heinmreise an. Zum Abschluß weiten wir noch die in dieser Woche neu Eröffnete Gaststätte "Zum Hannes" in Schlatt ein.

Wir konnten somit auf einen tollen kammeradschaftlichen Tag zurückblicken und hatten viel Spaß und Unterhaltung.

SICKINGEN

Die Existenz eines Löschwesens in Sickingen lässt sich bis in 19. Jahrhundert zurückverfolgen. Eine Druckspritze die im Lederkübeln gespeist werden musste, stammte aus dem Jahr 1800. Diese Spritze existierte bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges und ist seither unbekannt verschwunden. Im Jahre 1990 konnte das neue Gerätehaus in der Albstraße bezogen werden. Bis zum Jahr 1969, hier wurde ein Feurwehrgeräteraum im Rathaus renoviert, hatte jeder Feuerwehrangehöriger seine Einsatzkleidung noch zu Hause aufbewahrt. Schon in verschiedenen Einsätze musste die Abteilung Sickingen ihre Schlagkraft unter Beweis stellen. Den letzten Großbrand galt es am 08.04.1981 zu bekämpfen, als ein Wohn- und Ökonomiegebäude den Flammen zum Opfer fiel.

STEIN

Am 23. November 1930 wurde vom damaligen Gemeinderat in Stein beschlossen, eine Freiwillige Feuerwehr einzuführen. Zuvor muss laut Akten, die bis ins Jahr 1808 zurück reichen, eine geordnete Feuerwehr mit einer Fahne existiert haben. Der damaligen Feuerwehr mussten alle männlichen Einwohner von Stein bis zum 50. Lebensjahr dienen. Für die Neugründung wurde daraufhin eine neue Spritze beschafft. Ein neues Gerätehaus, das 1985-1986 in mehr als eintausend Stunden Eigenleistung erstellt wurde, konnte an einem Festag 1986 feierlich eingeweiht werden.

WEILHEIM

Im Jahre 1894 wird erstmals im Gemeinderatsprotokoll eine Übung der Pflichtfeuerwehr erwähnt. Die eigentliche Gründung der Freiwilligen Feuerwehr erfolgte im Jahr 1909. Die Ausrüstung war bescheiden und bestand aus zwei Handschlauchwagen von Fritz Beck. 1987 begann der Umbau eines Stalles zur neuen Feuerwehrunterkunft durch die Abteilung Weilheim Über 1600 Arbeitsstunden wurden erbracht, ein Aufwand der sich lohnte. Das 100-jährige Jubiläum der Wehr im Jahre 1994 war verbunden mit einer Fahnenweihe.

JUGEND-
FEUERWEHR

1977 wurde unter der Führung von Hans-Thorwald Schäfer als Abteilungskommandant und die Gründer der JF Hechingen, Gerhard Bulach, Walter Schneider und Werner Weissenegger eine der ersten Jugendfeuerwehren im Zollernalbkreis ins Leben gerufen. Die Jugendgründungsmitglieder betrugen damals 16 an der Zahl. Die ganze Idee entstand bei einer Jahresabschlussfeier der Ebinger Wehr, wobei ganz schnell den drei Wehrmännern klar wurde dies brauchen wir in Hechingen auch. Zunächst galt es, sich theoretisches Wissen anzueignen. Als dann die Theorie da war, wurde sie schnellst möglich in die Praxis umgesetzt. 1996 bot sich die Gelegenheit, die Stadt Hechingen allen Jugendwehren des Kreises vorzustellen. Bei dem dazu veranstaltete Stadtspiel mussten mehrere Stationen durchlaufen werden und die dazu gestellten Aufgaben bewältigt werden. Die Jugendfeuerwehr zeigte sich dabei als Unterstützung der Jugend und als Anreiz für Kinder zur freiwilligen Hilfeleistung.

ALTERS-
ABTEILUNG

Erstmals aufgeführt in den Akten der Freiwilligen Feuerwehr Hechingen wurde die Altersabteilung in der Satzung vom 15.02.1934. Nach der Gemeindereform von 1973 und dem Inkrafttreten der neuen Satzung im Jahre 1973 war es möglich, dass jede Abteilung eine eigene Altersabteilung unter dem Dach der Gemeindefeuerwehr führt. Diese schliefen über Jahre jedoch vor sich hin bis im Jahr 1993 der Umschwung kam. Ein Obmann wurde in Person von Max Maier gewählt und die Altersabteilung der einzelnen Stadtteilwehren verschmolzen zur Altersabteilung der Gesamtstadtwehr Hechingen. Das Alter der einzelnen Kameraden liegt zwischen 49 und 80 Jahren, wobei das Durchschnittsalter 65 Jahre beträgt.

ADRESSE

Ermelesstrasse 7
72379 Hechingen

TELEFON

07471 96012-3

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