FEUER AUF BAUERNHOF –

23 RINDER STERBEN IN FLAMMEN

In der Nacht von Sonntag auf Montag wurde die Freiwillige Feuerwehr Hechingen um 1:31 Uhr zum Brand eines Rinderstalls mit dem Stichwort Gebäudebrand, Stall brennt, Kühe in Gefahr zu einem Bauernhof in Hechingen-Weilheim alarmiert. Durch das schnelle Eingreifen der rund 130 Einsatzkräfte konnten der Brand eingedämmt und rund 70 Rinder gerettet werden. Gemäß Alarm- und Ausrückordnung rücken zu einem Gebäudebrand die der Löschzug der Abteilung Stadt bestehend aus Kommandowagen (KdoW), Löschgruppenfahrzeug (LF 20/16), Drehleiter mit Korb (DLA-K 23/12), Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug (HLF 20) der Einsatzleitwagen (ELW 1) und die örtliche Abteilung Weilheim mit Ihrem Tragkraftspritzenfahrzeug (TSF-W) aus.

 

Lage

Beim Eintreffen der erstalarmierten Kräfte stand der Stall im rückwärtigen Bereich des Gebäudes bereits im Vollbrand. Die Kühe befanden sich zu diesem Zeitpunkt noch im Stall. Bereits auf der Anfahrt und aufgrund des Feuerscheins wurden bereits umfangreiche Nachalarmierungen vorgenommen. So wurde eine Alarmstufenerhöhung auf Abteilungsalarm der Abteilung Stadt und der Löschzug Wasser bestehend aus der Freiwilligen Feuerwehr Rangendingen und Grosselfingen sowie der Abteilungen Boll und Stein und dem Abrollbehälter Wasser/Schaum der Stadtabteilung alarmiert.

 

Maßnahmen

Als erste Maßnahmen leitete die Abteilung Weilheim die Räumung der Rinder aus dem Stall ein. Gemeinsam mit der Einsatzkräfte des LF 20 und der DLA-K wurde dann auch die Brandbekämpfung von der vorderen Gebäudeseite (Einsatzabschnitt 1) vorgenommen. Dieser Einsatzabschnitt wurde später noch durch das HLF der FF Grosselfingen ergänzt. Als Löschwasserpuffer diente der AB Wasser/Schaum. Das HLF 20 wurde fast gleichzeitig zur ersten Maßnahme bei der Brandbekämpfung auf der Gebäuderückseite (Einsatzabschnitt 2) eingesetzt. Dies wurde später durch das HLF 16/12 der Stadtabteilung ergänzt. Der Einsatzabschnitt 3 bildete der Löschzug Wasser welcher zu Aufgabe hatte das notwendige Löschwasser über lange Wegstrecke zur Einsatzstelle zu befördern. Ein vierter Einsatzabschnitt wurde für die Bereitstellung freier Einsatzkräfte gebildet und auch die Einsatzstellenhygiene zugeordnet. In diesem Einsatzabschnitt wurde der Gerätewagen Transport der Stadtabteilung und das Tragkraftspritzenfahrzeug mit Wasser (TSF-W) der Abteilung Boll eingesetzt. Für etwaige Folgeeinsätze wurde die Abteilung Bechtoldsweiler mit Ihrem TSF-W ins Feuerwehrhaus nach Hechingen alarmiert. Gegen 4 Uhr war der Brand unter Kontrolle und Schritt für Schritt Einsatzkräfte aus dem Einsatz herausgelöst werden. Die weiteren Nachlöscharbeiten und anschließende Brandwache zogen sich bis in die Morgenstunden.

 

Im Einsatz waren die Feuerwehr aus Hechingen mit 73 Einsatzkräften der Stadtabteilungen sowie den Abteilungen Weilheim, Boll und Stein. Die Feuerwehr Rangendingen mit 27 Einsatzkräfte und die Feuerwehr Grosselfingen mit 24 Einsatzkräfte, ebenso der Rettungsdienst mit neun und die Polizei mit sechs Einsatzkräften. Vor Ort waren auch der Kreisbrandmeister, die Stadtwerke und der Energieversorger. Auch der Hechinger Bürgermeister Philipp Hahn und der Weilheimer Ortsvorsteher Gerd Eberwein haben sich vor Ort ein Bild von der Lage gemacht.

ADRESSE

Ermelesstrasse 7
72379 Hechingen

TELEFON

07471 96012-3

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